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Peru Trekking

Auf den Spuren der Inkas

Die Region vom Titicacasee bis Machu Picchu bildet mit ihrer grossartigen Natur einen der schönsten «Spielplätze» für Trekker/innen. Uns erwartet ein einzigartiges Lodge-Trekking am «Camino del Apu Ausangate» in der Cordillera Vilcanota. Wir wandeln auf den Spuren der Inkas im im «Valle Sagrado» ,dem «»Heiligen Tal» sowie in Machu Picchu. Die Begegnung mit Kondoren im Colca Canyon bleibt unvergesslich. Der Titicacasee, der höchste schiffbare See der Welt, verzaubert uns genauso wie die Weite des Altiplano. Freude, Zeit und viel Natur sind die Eckpfeiler dieser tollen Trekkingreise.

Reisedaten

Wir bieten dieses Jahr keine Abreisen mehr an. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Mindestens 5, maximal 9 Teilnehmer/innen.

Reiseprogramm

1. - 2. Tag: Zürich - Arequipa

Linienflug von der Schweiz nach Lima und kurzer Inlandflug nach Arequipa. Die Stadt liegt auf 2400 m inmitten einer fruchtbaren Oase und umgeben von schneegekrönten Vulkanen. Nach dem Bezug des Hotels machen wir einen Stadtrundgang und besichtigen die schöne historische Innenstadt.

3. Tag: Arequipa - Colca Canyon

Wir verlassen Arequipa und fahren zum Colca Canyon. Auf 4880 m ist am Patapampa-Pass, der höchste Punkt der Fahrt erreicht. Hier reicht der Blick über schneebedeckte Gipfel bis in das Quellgebiet des Amazonas-Flusses. Weiter geht die Fahrt, an imposanten Vulkankegeln vorbei, und immer wieder werden wir Alpakas und teils auch Vikunjas sehen. Nach Ankunft bei unserer Hacienda unternehmen wir eine leichte Wanderung in den Colca Canyon, der tiefsten Schlucht Südamerikas. Den Tag beschliessen wir mit einem entspannenden Bad im wunderschön gelegenen Freiluft-Thermalbad unserer Hacienda.→ Wz 2 Std. I Hm ↑ 100 ↓ 100

4. Tag: Colca Canyon

Wir stehen früh auf und fahren zum Cruz del Condor. Hier bietet sich ein grandioses Panorama. Der Colca-Fluss schlängelt sich bis zu tausend Meter unter uns und Kondore, mit bis zu drei Meter Flügelspannweite das grösste Flugtier auf Erden, gleiten zum Greifen nah in der morgendlichen Thermik an uns vorbei.

Generell scheint die Zeit im Colca Canyon stehen geblieben zu sein. Die riesige Terrassenanlagen, teils noch aus der Vor-Inkazeit, werden noch heute landwirtschaftlich genutzt. Ochsengespanne sowie Bauern mit hölzernen Dreschflegeln gehören zum alltäglichen Bild. In dieser sehr authentischen Landschaft, einem Dorado für Trekker, sind wir 3 - 4 Stunden unterwegs. Am Nachmittag kehren wir zu der uns bereits bekannten Hacienda zurück und geniessen sicherlich noch einmal ein Freiluft-Thermalbad. → Wz 3-4 Std. I Hm ↑ 250 ↓ 250

5. Tag: Colca Canyon - Titicacasee

Nach dem Frühstück unternehmen wir nochmals eine kurze Wanderung. Danach verlassen wir dieses Kleinod und fahren zum Titicacasee, dem Mythos zu Folge der Ursprungsort der Inka. Der Titicacasee ist sagenhafte 8288 km² gross, liegt auf 3800 m und gilt als der höchstgelegene, schiffbare See der Welt.

Auf der traumhaften Capachica-Halbinsel, direkt am Ufer, übernachten wir in einer einfachen, aber sehr sympathischen, indigenen geführten Unterkunft.→ Wz 2 Std. I Hm ↑ 100 ↓ 100

6. Tag: Titicacasee

Heute fahren wir auf dem höchsten schiffbaren See der Welt zur Insel Amantani. Während dieser Bootsfahrt bekommen wir einen Eindruck von der wirklichen Grösse des Titicacasees. Bei schönem Wetter zeigen sich die majestätischen Sechstausender der Königskordillere Boliviens am Horizont. Wir haben Gelegenheit zu einer ausgiebigen Wanderung über die Insel und bekommen einen sehr lebendigen Einblick in das ländliche Leben und den Alltag der Inselbewohner. Am Nachmittag geht es per Boot zurück nach Llachon, wo wir erneut die Nacht bei unserer Gastfamilie verbringen.

→ Wz 4 Std. I Hm ↑ 100 ↓ 100

7. Tag: Puno

Nach einer morgendlichen Wanderung zu einem Aussichtspunkt zeigen uns unsere Gastgeben mit viel Stolz die traditionellen Webtechniken der Region. Anschliessend geht es per Boot nach Puno. Unterwegs statten wir einer schwimmenden Uros-Insel einen Besuch ab, die von den grossen Besucherströmen noch verschont geblieben ist und auch hier erhalten wir einen authentischen Eindruck, was es bedeutet, „Ohne festen Boden unter den Füssen“ zu Leben.

Zurück in Puno, der peruanischen Folklorehauptstadt, beziehen wir ein gutes Hotel und geniessen bei einem Stadtbummel die spezielle Atmosphäre dieser Stadt. Ein Besuch des grossen Markts rundet den Aufenthalt in der Region des Titicacasee stilvoll ab. → Wz 2½ Std.I Hm ↑ 200 ↓ 200

8. Tag: Puno - Chilca Tambo

Heute geht es los! Auf der Fahrt von Puno zum Ausgangspunkt unseres Trekkings erleben wir auf eindrückliche Art die unbeschreibliche Weite des peruanischen Hochlandes. Schaf-, Lama- und Alpakaherden prägen das Bild. Noch immer queren Handelsreisende mit ihren Lamakarawanen die riesigen Ebenen des Altiplano. Bei Checacupe verlassenwir das Tal des Vilcanota-Flusses und zweigen in das Pitumarca-Tal ab. Nun säumen Kornfelder den Weg, bevor wir die Japura-Schlucht erreichen.

Ab der Ortschaft Chilca geht es zu Fuss weiter aber bereits nach kurzer Zeit erreichen wir den ersten «Tambo». Zur Zeit der Inkas waren Tambos die Versorgungsposten an den Strassen. Übernachtung im Chilca Tambo. → Wz 1 Std. I Hm ↑ 100 ↓ 100

9. Tag: Chilca Tambo - Quilleta - Chilca Tambo

Heute unternehmen wir eine Tageswanderung zu den Gehöften von Quilleta. Es ist sehr beeindruckend zu sehen wie noch heute viele Hochlandbewohner sehr abgeschieden leben. Ihre Existenzgrundlage sind die Alpakas und der Kartoffelanbau. Die grandiose Sicht auf die eisbehangene Cordillera Vilcanota begleitet uns den ganzen Tag. Übernachtung im Chilca Tambo. → Wz 5 Std. I Hm ↑ 450 ↓ 450

10. Tag: Chilca Tambo - Machuracay

Wir verlassen unser Tambo. Lediglich mit einem Tagesrucksack (Lamas befördern das restliche Gepäck) machen wir uns auf nach Machuracay. Zu Beginn folgt der Weg dem breiten Tal des Chilcamayo. Vorbei am Wasserfall Santa Catalina wird er allmählich schmaler und später geht er in einen Pfad über. Es geht nun zwei eisigen Gebirgsseen entlang, in denen sich die umliegenden Gletscher spiegeln, und dann weiter durch eine gewaltige Moränenlandschaft nach Machuracay. Die Lodge liegt unmittelbar am Fusse des Apu Ausangate (6384 m) auf rund 4800 m. Ein weiters Mal schätzen wir den Service unseres Begleitteams: Nicht nur ist bereits das gesamte Gepäck bereits da, sondern wir werden auch mit warmem Tee und einer Kleinigkeit zu Essen empfangen.→ Wz 6 - 7 Std. I Hm ↑ 500 ↓ 50

11. Tag: Machuracay - Anantapata Tambo

Nach einem stärkenden Frühstück erwartet uns gleich zu Beginn ein anstrengender Aufstieg hinauf zum Palomani-Pass (5100 m). Während des gesamten Aufstiegs zeigen sich die Anden von ihrer schönsten Seite und mit jedem zusätzlichen Höhenmeter rücken die Eisgipfel näher. Der Blick auf den majestätischen Apu Ausangate zählt nicht umsonst zu den schönsten Bergpanoramas Perus.

Noch vor dem Mittagessen, das wir uns an der Lagune Ausangatecocha genehmigen, folgt ein Abstieg von rund 500 hm. Der nun folgende Wegabschnitt führt uns vorbei an den roten Sandsteinformationen des Nevado del Inca. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir unsere Unterkunft, das Anantapata Tambo. → Wz 6 - 7 Std. I Hm ↑ 550 ↓ 50

12. Tag: Anantapata Tambo - Huampococha

Heute erwartet uns einer der spektakulärsten Abschnitte des Trekkings!

Der Weg führt durch eine bunte Gebirgslandschaft mit roten, gelben, grauen bis hin zu blauen Fels-, Sand- und Sediment-Schattierungen. Wir haben die Gelegenheit, die faszinierende Geologie der Anden zu studieren und erleben ein einmaliges Farbenspiel der Natur. Vielfach kreisen Kondore über uns und mit etwas Glück bekommen wir auch die scheuen Vicuñas, die wild lebenden Vorfahren der Lamas und Alpakas, zu sehen.

Unser Tagesziel, das Huampococha Tambo erreichen wir in 6–7 Stunden. Das Tambo liegt in nächster Nähe der gleichnamigen Lagune, wo es viele Huallatas (Andengänse) gibt.→ Wz 6 - 7 Std. I Hm ↑ 500 ↓ 500

13. Tag: Huampococha - Cuzco

Heute steht unser letzter reiner Trekkingtag bevor. Diesen Beginnen wir mit einem steilen Aufstieg zum Anta Pass. An der Passhöhe beginnen wir dann mit unserem Abstieg in tiefere Lagen. Bald einmal kommen die ersten Getreidefelder in Sicht, später dann die ersten Häuser. Die Landschaft ändert sich sehr schnell. Die Anfangs vorherrschenden roten Sandsteinformationen weichen einem erodierten Kalksteingebirge, das an ein bizarres Felsenmeer erinnert. Hier finden die Vizcachas, eine Art Chinchillas, einen idealen Lebensraum. Unser Trekking endet nach rund 5 Stunden Gehzeit im Dörfchen Osefina, das bekannt ist für seine hochwertigen Textil-Kunsthandwerke. Hier verabschieden wir uns auch von unserer Begleitmannschaft, welche uns in den vergangenen Tagen verwöhnt hat. Durch das Pitumarca-Tal fahren wir nach Cuzco, wo wir ein gutes, zentral gelegenes Hotel beziehen.

Das Abendessen nehmen wir in einem der vielen lauschigen Restaurants am Hauptplatz ein – der Gegensatz zum ersten Teil unserer Reise könnte nicht grösser sein!

14. Tag: Cuzco

Nach den Tagen in völliger Abgeschiedenheit geniessen wir heute das lebendige Cuzco.

Cuzco ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine der schönsten Städe weltweit. Eingebettet in einer Talsenke, ist die Stadt von einer wunderbaren Landschaft umgeben. Nirgendwo sonst trifft man auf so viele Spuren der Inkas wie in und um Cuzco, war hier doch die Hauptstadt des Inkareiches. Am Vormittag besichtigen wir die Heiligtümer Tambomachay, Qenko und Luca Pucara und zum Schluss die Sportstätte Sacsayhuaman. Die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader sind eine der gewaltigsten und zugleich beeindruckendsten Hinterlassenschaften der frühen Peruaner. Stand hier wahrhaftig eine Festung oder sind es Überreste eines gigantischen andinen Heiligtums?

Von Sacsayhuaman, welches hoch über der Stadt thront, wandern wir hinunter zum historischen Stadtkern. Am Nachmittag besichtigen wir die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Qoricancha.→ Wanderzeit 1 Std. I Hm ↓ 200

15. Tag: Rund um Cuzco - Valle Sagrado

Nicht nur Cuzco selbst, sondern auch das Umland ist absolut faszinierend. Wir fahren ins Valle Sagrado, das heilige Tal der Inkas. Die Gletscher der Cordillera Urubamba zeigen sich auf der Fahrt nach Moray von ihrer schönsten Seite. Unterwegs, in Maras, erleben wir eine besondere Form der Salzgewinnung: Es ist faszinierend die glitzernden Salzkrusten im grellen Sonnenlicht unter tiefblauen Andenhimmel zu sehen. Von den Salinen wandern wir in ca. 1 Stunde ins Urubambatal hinunter. Am Nachmittag besuchen wir dann Ollantaytambo. Hier wird uns die Inka-Baukunst ein weiteres Mal in Staunen versetzen. Im Zentrum Ollantaytambos finden sich die indigenen Bewohner der umliegenden Hochtäler ein, um auf dem Markt landwirtschaftliche Produkte zu tauschen. Noch heute fahren wir mit dem Zug nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu Picchu-Reisen. Es lohnt sich die Anreise bereits heute zu machen, denn nur so haben wir morgen genügend Zeit, um die wichtigste Inka-Hinterlassenschaft zu bestaunen. In Aguas Calientes können wir, der Name sagt es ja schon, den Tag bei einem warmen Bad ausklingen lassen. → Wz 2 Std. I Hm ↓ 100

16. Tag: Machu Picchu

Machu Picchu zu beschreiben gleicht Eulen nach Athen zu tragen!

Der Besuch dieser erst im Jahre 1911 wiederentdeckten Stadt ist mit Sicherheit einer der Höhepunkte jeder Perureise. Machu Picchu liegt am Rande des Dschungels, rund 250 m über dem Rio Urubamba. Wie ein natürlicher Wächter thront der Huayna Picchu über der gewaltigen Anlage.

Deren Besteigung über die in den Fels gehauenen Stufen lässt die Ehrfurcht vor dem architektonischen und handwerklichen Können der Inkas steigen.

Dieser sicher sehr eindrückliche Tag wird mit einer der berühmtesten Zugfahrten der Welt, zurück nach Ollantaytambo abgerundet. In Ollantaytambo steigen wir wieder in einen Privatbus um und gelangen rechtzeitig zum Abendessen zurück nach Cuzco.

17. Tag: Rückflug in die Schweiz

Ein letztes Mal können wir das einmalige Flair von Cuzco geniessen bevor dann der Transfer zum Flughafen ansteht und ein kurzer Flug über die Anden uns nach Lima bringt. wo wir weiter nach Europa fliegen.

18. Tag: Ankunft in der Schweiz

Programmänderungen vorbehalten!



Hotelunterkunft Änderungen vorbehalten!

Ort Nächte I Hotel Nat. Kat.
Arequipa 1 La Hosteria ***
Colca Canyon 2 Colca Lodge ***
Llachón / Titicacasee 2 Homestay
Einfaches Homestay mit rustikalen Gästezimmern bei indigenen Gastfamilien.
Puno 1 Casa Andina Private Collection ***
Cusco 3 Pension Alemana ***
Aguas Calientes 1 Hatun Inti ***
Klassifizierung durch baumeler. Die Hotels/Lodges haben zumeist keine offizielle Klassifizierung.
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Trekkings mittel bis anspruchsvoll, 5 bis 7 Stunden mit einigen Auf- und Abstiegen, ohne grosse technische Schwierigkeiten. Teilweise entlang von steinigen Moränen, aber zumeist auf gut begehbaren Wegen. Es wird nicht jeden Tag gewandert. Sie haben an mehrmals die Möglichkeit, einen Ruhetag einzulegen. Maximale Höhe: 5100 m ü. M, es wird dreimal auf ca. 4800 m ü. M übernachtet.

Highlights

  • Lodge-Trekking in der Cordillera Vilcanota.
  • Weltbekanntes Machu Picchu.
  • Der einzigartige Titicacasee.

Leistungen

  • Organisation der gesamten Reise
  • Internationale Flüge inkl. Taxen
  • Inlandflüge Lima–Arequipa und Cuzco–Lima inkl. Taxen
  • Fluggepäck (siehe persönliche Ausrüstungsliste)
  • Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten (gemäss Programm)
  • Zugfahrten Ollantaytambo-Aguas Calientes-Ollantaytambo
  • Informationstreffen bei Bächli Bergsport in Bern
  • 8% Gutschein für Einkauf bei Bächli Bergsport.
  • Eintrittsgebühren (gemäss Programm)
  • Trinkgeld von Kobler & Partner (individuelles Trinkgeld siehe K&P-Handbuch)
  • Halbpension während der gesamten Reise
  • Vollpension an den Tagen 6 –13
  • Übernachtung im Doppelzimmer (gemäss Programm)
  • Trekking: Unterkunft in guten Lodges (gemäss Programm)
  • Tragtiere während des Trekkings
  • Zusätzliches Reitpferd für Notfälle
  • Umfangreiche Apotheke mit Pulsoxymeter
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Lokaler Touristenführer in Cuzco und Umgebung
  • Reiseerfahrene/r Trekkingführer/in von Kobler & Partner

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