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Biken auf El Hierro

Die kleinste und südwestlichstes Kanareninsel bietet abwechslungsreiche Natur

Entdeckt zusammen mit uns die ursprünglichste Kanareninsel El Hierro. Mit 269 Quadratkilometern ist El Hierro die kleinste Insel kann aber, was Vielseitigkeit und Natur angeht, mit den «grossen Geschwistern» mehr als mithalten. El Hierro bietet alles was das Bikerherz begehrt und lässt keine Wünsche offen. Unzählige Wege führen vom höchsten Berg, dem Malpaso (1500 m) über Lava-Trails und durch üppig grüne Dschungel-Pfade. Die einzigartige Hochebene von San Andres, dichte Pinienwälder und Abfahrten über fahrtechnisch mehr und weniger anspruchsvolle Camino-Reales mit grossem Slick-Rock Anteil, machen El Hierro zu einem absoluten Bike-Eldorado. Es lohnt sich auf jeden Fall auch Badesachen einzupacken: Einige Touren enden an einer Bar direkt am Atlantik, wo idyllische kleine Badebuchten (Charcos) auf ein Bad in den Naturbecken einladen. Massentourismus und Hochhäuser sucht ihr auf El Hierro vergebens, stattdessen gibt es unzählige Trails, malerische Dörfer, Lava-Landschaften, atemberaubende Aussichten, gemütliche Bars und jede Menge Ruhe und Entspannung.

Reisedaten

Mindestens 3 Teilnehmer/innen.

Reiseprogramm

Es gibt kein Reiseprogramm im eigentlichen Sinne. Das Wochenprogramm ist immer ein Mix aus JOY- und POWER-Ride Touren. In unserem Paket sind 5 Tagestouren enthalten. Hier einige Tourenvorschläge:

JOY-RIDES

Mencafete - Sabinosa - Frontera

ca. 30 km und 250 Hm

Anforderung: Kondition und Fahrtechnik leicht

Start ist bei der Zona Recreativa «Hoya del Pino». Von hier geht es bergab auf der Pista Derrabada in Richtung Sabinosa. Gefühlt endlos lang fahren wir durch den Lorbeerwald dem Naturschutzgebiet «Mencafete». Kurz vor Sabinosa kommen wir auf Asphalt, die nächsten paar Kilometer heisst es aufgepasst. Das Gefälle dieses Weges ist der Beweis, dass es hier niemals Schnee gibt. In Sabinosa angekommen gönnen wir uns und unseren Bremsen einen kleine Verschnaufpause. Nach der Pause fahren wir entlang der Kanalpiste zurück zur Bikestation in La Frontera.

Rundtour auf der «Meseta de Nisdafe»

ca. 33 km und 650 Hm

Anforderung: Kondition und Fahrtechnik mittel

Start zu diesem Joy-Ride ist der Mirador de la Peña welcher die Handschrift des weltbekannten Architekt aus Lanzarote «Cesar Manrique» trägt. Nachdem auch wir den atemberaubenden Ausblick in das Golfotal genossen haben wird es ernst. Unser Warmup hat es in sich, nicht gerade flach geht es entlang der Abbruchkante des Golfotals bergauf. Vorbei an der Ermita de la Peña bis zum «Tubo de Tierra». Auf der Tour erzählt uns der Guide was es mit dem «Rohr» auf sich hat. Ab jetzt wird es flacher, wir durchqueren die Hochebene «Meseta de Nisdafe» welche an die schottischen Highlands erinnert. Einzigartig auf den Kanaren gibt es hier noch Pferde, Kühe und Schafe im Freien auf Weiden zu bewundern. Am höchsten Punkt der Tour, beim Mirador de Jinama, angekommen, geniessen wir noch einmal den Blick in den Golfo. Bergab geht es entlang des Camino de la Virgen nach San Andres bis wir nach einigen Tiefenmetern wieder unseren Startpunkt erreichen.

Malpaso – El Julan

ca. 25 km und 500 Hm

Anforderung: Kondition leicht, Fahrtechnik mittel

Die ersten 1300Hm bewältigen wir bequem im Shuttlebus. Nach 20 Minuten sind wir an unserem Startpunkt La Llania angekommen. Wir beginnen unsere heutige Tour mit einer kleinen Runde auf dem Superflow-Trail im Märchenwald. Anschliessend wird der Untergrund sandiger. Der Weg führt uns bergauf in Richtung dem höchsten Punkt El Hierros dem Malpaso mit 1500m. Bei gutem Wetter haben wir von hier die Aussicht auf die Nachbarinseln La Palma, La Gomera und nach Teneriffa mit dem Majestätischen Pico del Teide. Westwärts fahren wir weiter auf dem Camino de la Virgen mit ständig grandioser Aussicht auf das Naturschutzgebiet «El Julan». An der Montaña de Los Humilladeros angekommen verlassen wir den Pfad. Auf Piste fahren wir bequem zurück zum Startpunkt La Llania.

Hoya del Morcillo

ca. 25 km und 550 Hm

Anforderung: Kondition und Fahrtechnik mittel

Unseren «Hoya del Morcillo»-Loop starten wir in La Llania. Ein kurzer und kna-ckiger Anstieg bringt uns direkt zum Aussichtspunkt «Mirador de La Llania». Durch üppig grüne mit Farnen gespickte Trails geht es zum nächsten «Mirador Fileba». Ab hier fahren wir auf der Strecke des Magma Bikemarathons in Rich-tung Hoya del Morcillo. An Flow ist dieser Trail so gut wie nicht zu überbieten, ein Anlieger jagt den nächsten. So geht es endlos durch den wunderschönen Kiefernwald. Egal ob Einsteiger oder Trailprofi, dieses Prachtstück zaubert jedem Biker ein Grinsen ins Gesicht. Nur von den Kiefernadeln (Pinoche) muss man sich in Acht nehmen. Schneller als einem lieb ist holen sie uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Am Picknickplatz Hoya del Morcillo angekommen gibt es einen verdienten Cafe con Leche. Anschliessend geht es bergauf. Zunächst auf Strasse die wir aber bald verlassen. Weiter schrauben wir uns den Berg hoch und geniessen die wunderbare Landschaft und einzigartige Natur. Am Cruz de los Reyes angelangt, haben wir den Anstieg geschafft. Fast eben fahren wir zurück zum Startpunkt La Llania. Wer möchte und noch Power hat kann von hier gerne mit dem Bike bergab nach Frontera fahren.

Enduro Light Schnupppertour

ca. 20 km und 300 Hm

Anforderung: Kondition leicht, Fahrtechnik mittel bis schwer

Die perfekte Tour für Biker/innen die sich (noch) nicht an eine Trail- oder Enduro-Tour ran trauen. Neben jeder Menge Fahrspass stehen auch Fahrtechnik-Übungen auf dem Programm. Schwierige Passagen schauen wir uns zusammen an und geben Ihnen nützliche Tipps und Hilfestellung. Start ist in La Llania. Wir beginnen die Tour mit etwas Theorie und einem kleinen Techniktraining, wo wir die Basics des Bergabfahren verinnerlichen. Danach wird es ernst. Um uns ordentlich aufzuwärmen, fahren wir zuerst bergauf (250 Hm) zum Malpaso. Oben angelangt ziehen wir uns Knie- und Ellbogen-Schoner an (gibt es bei uns im Verleih!). Der erste Trailabschnitt ist auch gleich der schwierigste. Tiefer Sand erfordert eine gute Balance. Nach wenigen Metern tauchen wir in den Dschungel ein, ab jetzt wird es flowiger. Nach 200 Hm Flowtrail versuchen wir uns an einem Spitzkehren Trail, wo das Thema Hinterrad versetzten auf dem Plan steht. Weiter gehts nun wieder mega flowig durch die «grüne Hölle». Am Casa Forestal spuckt uns der Dschungel aus und es geht weiter auf Camino Reales, welche je nach Zustand schon etwas ruppig sind. Auf diesen schönen Trails können wir bergab fahren so lange es unsere Kondition zulässt. Egal wie lange wir auf dem Trail bleiben, sicher ist, dass in Frontera ein kühles Bier auf uns wartet.

POWER-RIDES

Malpaso

ca. 41 km und 1550 Hm

Anforderung: Kondition und Fahrtechnik schwer

Die Tour für die «Kletterer» unter Ihnen. Wir starten die Tour direkt an der Bikestation in Frontera. Die ersten Höhenmeter geht es zum Aufwärmen brav auf Asphalt bis nach Los Llanios wo wir auf die Pista Longuera, welche uns nach 200 Hm wieder zur Cumbrestrasse führt. Nur wenige Kilometer gniessen wir den sanften Uphill auf Ashalt bis wir am Casa Forestal wieder auf Piste weiter fahren. Die 400 Hm sind anständig knackig. Endlich wieder an der Strasse, fahren wir die restlichen 500 Hm gemütlich auf Asphalt zum Malpaso. Schliesslich brauchen wir noch genügend Power für den folgenden Downhill. Von sandigen Trails kommen wir in dichten Lorbeerwald. Von mega flowig, Spitzkehren und verblockten Passagen bietet diese Abfahrt alles was das Bikerherz höher schlagen lässt. Am Ende der Tour und den «Strapazen» lassen wir den Tag bei einem kalten Dorado noch einmal Revue passieren.

Meridiano 0

ca. 52 km und 900 Hm

Anforderung: Kondition mittel bis schwer, Fahrtechnik mittel

Bei dieser Tour besuchen wir neben dem Leuchtturm (Faro de Orchilla) auch den Null-Meridian. Bevor Christus Kolumbus Amerika entdeckte, endete an diesem Punkt die alte Welt und man legte hier den Null-Meridian fest der erst später nach Greenwich in England verlagert wurde.

Start der Tour ist La Llania. Über Piste und Singletrail fahren wir zum Malpaso welcher immer wieder mit einer faszinierender Aussicht zu einer Rast einlädt. Von hier fahren wir entlang des Bergkamms westwärts, vorbei an unzähligen Aussichtspunkten bis zur Ermita de los Reyes. Von hier geht es weiter bergab Richtung Meer zum «Faro de Orchilla». Wer möchte, kann hier eine kleine Höhlen Erkundung unternehmen. Der Leuchtturm steht auf einem Plateau auf ca. 100m über dem Meer. Eine erkaltete Lavaröhre bringt uns direkt zur Steilküste, wo es senkrecht runter zur Brandung geht (nur etwas für schwindelfreie – Taschenlampe nicht vergessen!) Nach der Höhlenwanderung geht es weiter zum Null-Meridian-Monument. Fotos am südwestlichsten Punkt Europas in der Tasche geht es weiter. 500 Höhenmeter gilt es nun zu bewältigen. Oben angelangt vernichten wir die Hm ausnahmsweise auf Asphalt. An der Küste entlang geht es gemütlich mit einem tollen Panorama zum Pozo de Salud. Jetzt gilt es die letzten Kräfte zu mobilisieren und auf der Kanalpiste zurück nach Frontera zu cruisen.

Hoya de Morcillo

ca. 48 km und 900 Hm

Anforderung: Kondition und Fahrtechnik mittel bis schwer

Von Pinienwald über Lavatrails und durch dichten Dschungel bietet dieser Leckerbissen so ziemlich alles, was das Bikerherz begehrt. Start der Tour ist wieder einmal La Llania. Von da geht es direkt zur Abfahrt des Magma Bike Marathons. Dieser, mit Worten kaum zu beschreibender Flowtrail ist ein MUSS auf El Hierro. Kleine Sprünge und Anlieger-Kurven zaubern jedem Biker ein Grinsen ins Gesicht. Vorsicht vor den rutschigen Pinoches (Kiefernadeln), beim Verlassen der Ideallinie schlagen sie gnadenlos zu. Nach einem kurzen Halt geht es weiter über Trails durch Kiefernwald vorbei an Mandelbäumen Richtung El Julan. Ab hier beginnt der Hauptanstieg der heutigen Tour. Mal mehr, mal weniger steil geht es bergauf vorbei am Feuerwachturm Mercadel. Immer weiter schrauben wir uns bis zum Cruz de los Reyes. Endlich oben angekommen, bereiten wir uns auf die kommende Abfahrt vor. Zuerst geht es den Camino San Salvador hinunter bis wir abbiegen in Richtung Los Llanillos. Dieser endlos lange epische Trail lässt uns die Strapazen des Anstiegs schnell vergessen. So lange es die Unterarme zulassen, fahren wir auf menschenleeren Trails in Richtung La Frontera.

Meseta de Nisdafe – Ventejis

ca. 40 km und 850 Hm

Anforderung: Fahrtechnik und Kondition mittel

Durch die wilde Hochebene! Ein kurzer Shuttle bringt uns zum Startpunkt der heutigen Tour – Mocanal. Bergauf geht es durch Gurazoca zum Mirador de la Peña. Das Cesar Manriques Handschrift tragende Bauwerk bietet einen einmaligen Ausblick in den Golfo. Vom Mirador geht es senkrecht 600 Meter in die Tiefe. Weiter geht es entlang der Abbruchkante aufwärts zum höchsten Punkt der Tour, dem Mirador Jinama. Von hier machen wir eine kleine Runde auf der Hochebene der Meseta de Nisdafe, welche durch ihre von Steinmauern begrenzten Viehweiden an Schottland erinnert. Von San Andres aus führt uns ein kurzer und steiler Uphill nach Ventejis. Oben angelangt geht es entlang eines erloschenen Vulkankraters endlos lang bergab in Richtung Inselhauptstadt Valverde. Nach einer Stärkung biken wir weiter über wunderschöne Camino Reales zum Bergdorf Echedo. Hier gilt es nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren, um zurück zum Ausgangspunkt Mocanal zu radeln.

Es sind nur Touren-Beispiele. Es kann nicht nur ein Level in einer Woche garantiert werden. Biker die lieber anspruchsvoll fahren möchten sollen wissen, dass es auch mal leichte Touren geben kann und umgekehrt - letztendlich gestaltet sich das Programm je nach Level und Anmeldungen.



Hotelunterkunft Änderungen vorbehalten!

Ort Nächte I Hotel Nat. Kat.
La Frontera 7 Apartment Los Verodes
oder
La Frontera 7 El Sitio
oder
Las Puntas 7 Las Casitas
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8 Tage p.P. ab CHF 1350.-
Ansprechpartner Marcel Koller +41 (0)41 418 65 71
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Natur

Anforderungsprofil

Bei den Touren auf Hierro sind wir recht flexibel und können auch mal länger fahren oder abkürzen - Power-Rides gibt es mit bis zu 1500 Hm. Da wir so viel wie möglich auch Naturwegen/Pisten unterwegs sind, sollte etwas MTB Erfahrung schon vorhanden sein, sonst sind ganz Unerfahrene oft überfordert beim Bergabfahren.

Info

Highlights

  • Vielseitiges Mountainbikeprogramm.
  • Ein Paradies an Pfaden für Trail-Fans.
  • Egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittene Biker – für jeden ist die perfekte Tour dabei.

Leistungen

  • Unterkunft im Appartment Los Verodes ohne Mahlzeiten
  • Bikepaket mit 5 geführten Touren inkl. hochwertigem Fully
  • Fähre Teneriffa Los Cristianos - El Hierro - Teneriffa Los Cristianos (ca. 2½ Stunden, SO-FR, Samstags gibt es keine Fähre. Alternative: Inlandflug Teneriffa-Nord-El Hierro, ca. 40 min)
  • Transfers auf El Hierro
  • Deutsch sprechende Bikeguides
  • Reisedokumentation