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Urtümliches Chile, durch die Andenkette von Argentinien und den Pazifik vom Rest der Welt getrennt, lockt mit seiner einzigartigen, unberührten Landschaft. Die unendliche Weite der Atacama-Wüste mit den brodelnden Geysiren, rauchende Vulkane, schneebedeckte Andengipfel, eine vielfältige Tierwelt, die wilde Schönheit des Torres del Paine Nationalparks mit Gletschern und Eisbergen - kaum ein anderes Land der Welt vereint so viele landschaftliche Kontraste wie Chile. Nebst den atemberaubenden Naturschönheiten entdecken wir die quirlige Metropole Santiago de Chile und streifen durch die farbigen Gassen von Valparaiso.

Webcode: 117

18 Tage ab CHF 9480.-

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Mindestens 6, maximal 15 Teilnehmer/innen.

Kleingruppenzuschlag unter 10 Personen möglich.

Verlängern Sie Ihren Aufenthalt - es gibt noch viel zu entdecken. Wir beraten Sie gerne.

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  • Einzigartiges Farbenspiel in der Atacama-Wüste mit brodelnden Geysiren.
  • Torres del Paine - Nationalpark voller Höhepunkte mit Gletschern und Eisbergen.
  • Glasklare Flüsse und Seen, Fjorde, uralte Aurakienwälder und schneebedeckte Andengipfel.
  • Harmonische Landschaft und rauchende Vulkane.
  • Faszinierende Tierwelt mit Guanakos und Flamingos.

Wanderungen mittel, 1 bis 5 Std., Chile ist ein landschaftlich sehr abwechslungsreiches Wanderland. Meist wandern wir auf guten Wegen mit einigen steileren Auf- und Abstiegen, im Norden auf ca. 4300 m ü. M. Die grossen Höhen- und Klimaunterschiede erfordern gute Gesundheit und Kondition.

Info

Reiseverlauf

1. und 2. Tag: Zürich - Santiago de Chile

Abends Umsteigeflug nach Santiago mit Ankunft am nächsten Morgen.
An klaren Tagen ist schon der Anflug auf Santiago wunderbar: Die schneebedeckten Gipfel der Anden, das satte Grün der Ebene und das Häusermeer, aus dem die Bürotürme in der Innenstadt herausragen. Anschliessend Transfer zum Hotel. Danach erkunden wir die Hauptstadt Chiles. Wir besuchen das historische Zentrum des kolonialen Santiagos mit dem Präsidentenpalast und der Plaza de Armas im Herzen der Stadt. Grösstes Gebäude an der Plaza ist die Kathedrale, deren wuchtiger Bau weitgehend aus dem späten 18. Jahrhundert stammt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der lebendigen Markthalle entdecken wir das Künstlerviertel Bellavista an den Hügeln San Cristobal. Ein Besuch der modernen Wohngebiete Vitacura, Las Condes und des geschäftigen Einkaufsviertels Providencia runden den Besuch der Hauptstadt ab.

3. Tag: UNESCO Weltkulturerbe Valparaiso

Wir unternehmen einen Ausflug in die farbige und überraschende Hafenstadt Valparaiso, welche in einer weit geschwungenen Bucht am rauen Pazifik liegt. Die aussergewöhnliche Innenstadt mit ihren bunten Fassaden gehört zum UNESCO-Welterbe. Auf den ersten Blick scheint die Stadt nur ein chaotisches Häusermeer zu sein, welches über rund 45 steil zum Meer abfallende Hügel verteilt liegt. Bei näherer Betrachtung entdeckt man aber die besondere Architektur und die typischen Standseilbahnen und Aufzüge, die seit einem guten Jahrhundert all die vielen Hügel hinauf und hinunter sausen und die verschiedenen Quartiere der Stadt miteinander verbinden. Auf unserem Stadtrundgang erkunden wir die beson-ders sehenswerten Hügel Cerro Concepcion und Cerro Alegre. → Wz 1 Std.

4. Tag: Ab in die Wüste!

Wir fliegen nach Calama, mitten in die trockenste Wüste der Welt, die Atacamawüste!

Am Morgen tauchen wir in die Welt der Atacameños ein, den ursprünglichen Einwohnern der Atacama-Wüste. In Chiu Chiu steht die älteste Kirche Chiles, welche wir nach Möglichkeit besuchen werden. Sie ist in der typischen Atacameño-Bauweise aus Lehmziegeln und Kaktusholz gefertigt ist. Wir fahren durch das Lasana-Tal. Es ist Teil des Einzugsgebietes des Loa-Flusses und zeichnet sich durch ein gutes Klima und eine hohe Wasserqualität aus, die Ackerbau und Viehzucht möglich machen. Wir können wichtige archäologische Überreste wie die Pukara besichtigen. Seine städtebauliche Gestaltung mit Felswänden erfüllte eine Verteidigungsfunktion. Nach diesem ereignisreichen Tag fahren wir durch die einmalige Landschaft der Atacamawüste mit Blick auf den 5930 m hohen Vulkan Licancabur. Ziel ist der hübsche Oasenort San Pedro de Atacama auf 2400 m. San Pedro de Atacama war das Zentrum einiger Siedlungen der Atacama-Indianer, bevor es um 1450 von den Inka eingenommen wurde. Auch spanische Eroberer machten San Pedro zum Stützpunkt auf ihrem Eroberungszug. Im 19. Jahrhundert lebte die Siedlung von durchziehenden Viehtreibern, heute ist der Tourismus die grösste Einnahmequelle des Ortes geworden. → Wz 1 Std.

5. Tag: Farbige Überraschungen in der Atacamawüste

Vormittags wandern wir durch die spannende Schlucht «Quebrada del Diablo», wo wir skurrile Steinformationen bestaunen. Am Nachmittag fahren wir zum Salzsee Atacama, ein ausgetrocknetes Binnenmeer, das sich vor Millionen von Jahren gebildet hat. Mit glitzernden Salzkristallen übersäht, ist er ein überwältigender Anblick. Bewundern werden wir auch die Lagune von Chaxa, Teil des Naturreservats Los Flamencos, in welcher sowohl Anden- als auch James-Flamingos leben. Unser letzter Halt ist Toconao, ein Dorf das für seine bemerkenswerte Architektur und insbesondere seinen Glockenturm bekannt ist. Landwirtschaft und Kunsthandwerk sind die Haupteinnahmequelle seiner Bewohner, die aus Vulkangestein hergestellte Souvenirs anbieten. → Wz 2½-3 Std.

6. Tag: Blubbernde Geysire und farbiger Sonnenuntergang

Noch in der Dunkelheit brechen wir auf, um vor dem Sonnenaufgang bei den Geysiren zu sein. Der Sternenhimmel überrascht uns mit seiner Pracht. Dank wenig Lichtverschmutzung sieht man hier viel mehr Sterne als sonst. Eine Prise Extraglitzer am pechschwarzen Nachthimmel! Unsere Fahrt durch den Altiplano führt uns bis auf 4290 Meter Höhe hinauf, wo sich die Geysire von «El Tatio» befinden. Ca. 70 Geysire sprühen teils bis zu 5 m hoch! Sobald der Tag zu erwachen beginnt, verwandelt sich das Geysirfeld in ein riesiges Freiluftdampfbad. Es blubbert und gurgelt in den grossen und kleinen Erdlöchern und zusammen mit dem ersten Tageslicht und dem Dampf der Geysire verwandelt sich die Landschaft in eine neblige Märchenwelt. Nicht an vielen Orten merkt man so gut, dass die Anden ein junges, vulkanisches Gebirge sind, das nicht zur Ruhe gekommen ist. Ein einmaliges Naturschauspiel! Wir spazieren gemütlich in dieser Hochebene von einem Geysir zum anderen. Anschliessend geht unsere Fahrt zurück nach San Pedro durch die schöne Landschaft des Altiplano am Fusse von bis zu 6000 m hohen Vulkanen. Der Nachmittag steht für die Siesta zur Verfügung. Am Abend besuchen wir das Mondtal in der Nähe von San Pedro de Atacama. Wir bewundern die bizarre Formenwelt, die einzigartigen Türme und Figuren aus Sand, Salz und Lehm und lassen uns nochmals von einem farbigen Sonnenuntergang verzaubern. → Wz 1 Std.

7. Tag: San Pedro – Temuco – Pucon / «Chilenische Schweiz»

Wir verlassen die karge Wüstenlandschaft. Transfer von San Pedro nach Calama und Flug der Andenkette entlang via Santiago nach Temuco, in die grüne üppige Landschaft der Seenregion. Wir fahren vom Flughafen in der Nähe von Temuco zum gemütlichen Ferienort Pucon am Villaricasee. Willkommen im «Herzen der Chilenischen Schweiz», umgeben von Seen, Flüssen, Vulkanen und unberührten Araukarienwäldern.

8. Tag: Nationalpark Villarica

Schon von Pucon aus hat man den Vulkan Villarica immer im Blick. Heute fahren wir in den Nationalpark und erfahren auf einer Wanderung durch Lavagestein Interessantes über die Vulkane in Chile. Wir geniessen die Sicht auf die Seen weiter unten im Tal und die Vulkane Lanin und Quetrupillan. Am Nachmittag haben wir Zeit zur freien Verfügung, zum Beispiel für einen Spaziergang entlang des lieblichen Lago Villarica, ein Kaffee in einem der gemütlichen Lokale oder etwas Shopping in den ruhigen Strassen Pucons. → Wz 2½ Std.

9. Tag: Nationalpark Huerquehue

Dieser Nationalpark ist bekannt für seine schönen, leuchtend blau-en Lagunen inmitten eines ursprünglichen Waldes von uralten Araukarien und Südbuchen. Die Araukarie ist typisch für diese Gegend und von so grosser Bedeutung für die Indianer, dass sie nach ihr Araucanos benannt wurden. Hier gibt es auch verschiedene Vogelarten zu entdecken wie den Kolibri, den kleinen Papagei oder den Chucao, der mit seinem Ruf überrascht, aber kaum am Boden zu erspähen ist. Mit etwas Glück kreist sogar das chilenische Wappentier, der Kondor, über unseren Köpfen. Am Ende der Wanderung geniessen wir ein Bad im warmen Thermalwasser von Huife und ein feines chilenisches Asado in familiärer Atmosphäre. → Wz 5 Std.

10. Tag: Auf der Seenroute von Pucon nach Puerto Varas

Während der Fahrt auf der aussichtsreichen Ruta de los Lagos, der Seenroute, geniessen wir die liebliche Landschaft, die derjenigen Mitteleuropas ähnelt und dennoch anders ist. Unser Ziel ist Puerto Varas, das malerisch am Llanquihuesee und gegenüber des 2652 m hohen Vulkans Osorno liegt. Für viele Menschen ist der Osorno der schönste Vulkan Chiles. Ähnlich wie der Villarica besitzt er die perfekte Form - ein Vulkan wie aus dem Bilderbuch: kegelförmig, mit einem Kragen aus Schnee. Je nach Wetterlage machen wir entweder auf der Fahrt in der Gegend von Osorno eine Wanderung oder unternehmen sie nachmittags nach Ankunft in Puerto Varas. → Wz 2 Std.

11. Tag: Nationalpark Alerce Andino oder Petrohué

Unser heutiges Ziel ist ein wenig bekannter Nationalpark. Um diesen zu erreichen, folgen wir ein Stück der «Carretera Austral» Richtung Süden, der Bucht von Puerto Montt entlang. Hier gewinnen wir einen ersten Eindruck von Patagonien. Im Park gibt es einen speziellen Baum, den «Alerce andino», dessen Holz oft für Dächer und Schindeln gebraucht wurde, weil es sehr wiederstandsfähig ist. Heute wird er geschützt, da er sehr langsam wächst. Es gibt aber noch Exemplare die etwa 3000 Jahre alt sind. Mit Glück und Geduld entdecken wir einen der grossen Schwarzspechte mit ihrem leuchtend roten Kopf oder einen Eisvogel. Auch der Pudu, die kleinste Hirschart der Welt die kaum grösser als ein Hase wird, lebt in dieser Region. Im Falle der Park wegen Schnee noch geschlossen ist, organisieren wir ein Alternativeprogramm zu den Petrohúe Wasserfällen mit einer Wanderung hinauf zu den Hängen des Vulkans Osorno. → Wz 2-4 Std.

12. Tag: Puerto Varas – Puerto Montt – Punta Arenas – Puerto Natales

Transfer zum Flughafen in Puerto Montt. Flug nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles, die malerisch an der Magellanstrasse liegt. Anschliessend Fahrt durch die weite Landschaft Patagoniens nach Puerto Natales, das idyllisch am Fjord Seno de Ultima Esperanza liegt. Kormorane sitzen auf den alten Hafenmolen, im Wasser paddeln Schwarzhalsschwäne, und im Hintergrund erhebt sich die grossartige Kulisse der schneebedeckten Sarmiento Kordillere. → Wz 2 Std.

13. Tag: Puerto Natales – Torres del Paine Nationalpark

Fahrt zu den Milodon Höhlen, einer Felsformation, die als Silla del Diablo (Teufelssitz) bekannt ist. Die wissenschaftliche Welt war zu Ende des 19 Jahrhunderts fasziniert von der Entdeckung der Überresten eines ausgestorbenen Tieres, des Milodon (Mylodon Darwini). Die Region, wo sich die Höhlen befindet, bietet sehr schöne Landschaften, da sie ein Übergangsgebiet zwischen der Steppe und dem Wald ist. Hier unternehmen wir eine morgentliche Wanderung. Anschliessend fahren wir weiter zu einem der schönsten Nationalparks Südamerikas, dem Torres del Paine. Wir sehen die Vielfalt Patagoniens, von den weiten Ebenen bis zum 3000 m hohen Paine Massiv, das zu den weltweit schönsten Bergformationen gezählt wird. Während der Fahrt können wir mit etwas Glück vielleicht schon den ersten Kondor oder Fuchs entdecken. Der Torres del Paine überrascht durch seine verschieden farbigen Seen: jeder hat ein anderes Blau, von fast Grün bis Tiefblau oder dem unglaublich leuchtenden Hellblau der Eisberge auf dem Lago Grey.→ Wz 2 Std.

14. Tag: Gletscher Grey

Per Boot fahren wir über den Lago Grey nahe an den Grey-Gletscher. Dieser Gletscher ist Teil des Campo de Hielo Sur, des südlichen Eisfeldes und somit ein Teil des grössten zusammenhängenden Eisfeldes der Südhalbkugel ausserhalb der Antarktis. Auf der Wanderung haben wir einen tollen Ausblick auf den See mit den glitzernden kleinen und grösseren Eisbergen und den über 30 Meter hohen und 6 Kilometer breiten Gletscher. → Wz 2-3 Std.

15. Tag: Torres del Paine

Am Morgen wandern wir zum Mirador Cuernos. Wir geniessen den wunderschönen Blick zum Paine Massiv, welches wir auf der Wan-derung immer wieder im Blick haben. Beim Vorbeiwandern staunen wir über die skurrilen Bäume und pechschwarzen Sandstrände, die perfekt mit dem tiefen Blau des Lago Nordenskjöld kontrastieren. Spätestens jetzt kommt bei jedem das «Am Ende der Welt Gefühl» auf! Oft trifft man hier auf Guanacoherden und auch Kondore kreisen am Himmel. Am Nachmittag wandern wir zum windigen Aussichtspunkt Mirador Condor. Von dort haben wir einen wunderschönen Rundblick über die verschiedenfarbenen Seen und bekommen einen Eindruck von der Grösse und Weite dieser wunderbaren Naturlandschaft. → Wz 2-3 Std.

16. Tag: Torres del Paine Nationalpark – Punta Arenas – Santiago

Wir verlassen den Torres del Paine Nationalpark und fahren nach Punta Arenas. Rückflug nach Santiago de Chile.

17. Tag: Santiago und Rückflug nach Zürich

Transfer zum Flughafen und Umsteigeflug von Santiago de Chile Richtung Europa.

18. Tag: Ankunft

Ankunft in Zürich

 

Programmänderungen vorbehalten!

HotelunterkunftÄnderungen vorbehalten!
OrtNächteIHotelNat. Kat.
Santiago de Chile2+1Cumbres Lastarria****
S. Pedro de Atacama3San Pedro ***
Pucon3Casa Establo***
Puerto Varas2Cabañas del Lago****
Puerto Natales1Costaustralis ****
Torres del Paine3Rio Serrano****
  • Umsteigeflug Zürich-Santiago de Chile und zurück , Inlandflüge
  • Flughafentaxen und Ticketgebühren
  • Unterkunft inkl. alle Frühstücke, 12 Mittagessen (oft Lunchbox), 5 Abendessen sowie die Mahlzeiten während Hin-/Rückflug
  • Kulinarische Erlebnisse mit typischem typischem Asado-Grill
  • Sonneuntergangs-Cocktail in der Atacama-Wüste
  • Trinkgelder in Hotels/Restaurants
  • Wanderungen, Begleitbus, Gruppentransfers
  • Besuch auf einer Estancia, Bootsfahrt auf dem Lago Grey
  • Eintritte, Besichtigungen, Nationalpark-Gebühren
  • Lokale baumeler-Reiseleitung/Wanderführung durch Philipp Strässle
  • Einheimische Reiseführung
  • Ausführliche Reisedokumentation

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