1. Tag: Basel - Brest
Bahnfahrt mit dem TGV via Paris mit Umsteigen und danach Weiterfahrt bis Brest.
2. Tag: Brest - Plouescat
Aufgrund der geschützten Lage, einer tief ins Land ragenden Bucht des Atlantiks, sowie des natürlichen Hafens im Bereich der Mündung des Flüsschens Penfeld, ist Brest seit Jahrhunderten ein bedeutender Marinehafen Frankreichs. Dies wurde der Stadt im 2. Weltkrieg zum Verhängnis. Nach einem morgendlichen Spaziergang starten wir zur ersten E-Bike Etappe. Kaum aus der Stadt, beginnt die Landwirtschaft und die ruhigeren Strassen, die nordwärts führen. Die grosse Bucht von Goulven beeindruckt mit dem 6 km langen Dünenstreifen von Ker Emma. Unser Hotel liegt nur einen Katzensprung davon entfernt.
→ 53 km / ↑360m / ↓390m
3. Tag: Plouescat - Taulé
Die Ouvertüre beginnt mit einem Hinkelstein namens Cam-Louis, dem wir neugierig einen Besuch abstatten. Die Küste der nördlichen Finistère ist geprägt von langen, weissen Sandstränden, Dünen, ausgedehnten Sandbänken und vielen Buchten. Wir geniessen diese herrliche Küstenlandschaft und atmen die würzige Meeresluft ein. Von weitem ist der schlanke 80 m hohe Kirchturm, der höchste Turm der Bretagne, von Saint Pol-de-Léon sichtbar.
→ 40 km / ↑300m / ↓250m
4. Tag: Taulé - Lannion / Viadukt Gourmetküche
Nach wenigen Kilometern überrascht uns in Morlaix eine unübersehbare Sehenswürdigkeit: das Eisenbahnviadukt von 1861. Das Riesenbauwerk (62 Meter hoch, 300 Meter breit) überspannt die talähnliche Einbuchtung. Es wurde gebaut als Verbindungsstrecke von Paris nach Brest. Unter dem Viadukt liegt die Altstadt von Morlaix, in der es sich herrlich durch die engen Gassen schlendern lässt. Wir fahren heute vornehmlich durchs Landesinnere und wechseln das Departement von Finistère zu Côtes – d`Armor. Übernachtung in Lannion.
→ 72 km / ↑960m / ↓1020m
5. Tag: Lannion - Penvenan / Küste des Granit Rose
Genussradeln mit vielen grossartigen Fotosujets ist angesagt. Je nach Lichtverhältnissen und Sonneneinstrahlungen erscheint die Küste in rosa- rötlichen oder eher orangenem Licht. Entstanden ist die charakteristische Färbung durch bestimmte Mineralien, die vor 300 Millionen Jahren durch geologische Prozesse herauskristallisiert wurden. Ein farbenfrohes Naturspektakel ganz in Stein! Zahlreiche Felsblöcke wurden von Meer und Wind zu skurrilen Skulpturen geformt. Unser Hotel liegt direkt am Meer. Von der Terrasse geniessen wir die Abendstimmung.
→ 50 km / ↑380m / ↓390m
6. Tag: Penvenan - Paimpol / Querfeldein zum Jachthafen
Der Sentier des Douaniers – der sogenannte Zöllnerpfad schlängelt sich entlang der bretonischen Küste, ein idealer Wanderpfad, aber nicht geeignet für Fahrradfahrer. Wir fahren querbeet an Gemüsefeldern wie Artischocken, Blumenkohlfelder etc. vorbei. Heckenumsäumte Wege bieten Windschutz. Bei Lézardrieux überqueren wir den breiten Mündungsarm des Trieux. In Paimpol übernachten wir direkt am Jachthafen.
→ 40 km / ↑330m / ↓330m
7. Tag: Paimpol - Steilküste bis Saint-Brieuc
Wir bestreiten unser letztes gemeinsames Veloabenteuer. Die Steilküste ab Paimpol Richtung Süden wird anspruchsvoller. Dank Motoren- Unterstützung geniessen wir diese Herausforderungen doppelt. Zur Belohnung gibt`s endlich wieder Meer! Ziel erreicht in Saint-Brieuc.
→ 58 km / ↑670m / ↓580m
8. Tag: Saint-Brieuc - Basel
Bahnfahrt mit TGV bis Paris, Bahnhofwechsel und Weiterfahrt nach Basel oder individuelle Verlängerung.