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Marokko oder Maghreb el Aksa, wie es auf Arabisch heisst, ist aufgrund seiner immensen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt zweifellos eines der faszinierendsten Länder im Mittelmeerraum. Das Mittelmeer und der Atlantik begrenzen das Königreich im Norden und Westen, die Gebirgsschranke von Hohen und Mittleren Atlas und die Sandmeere der Sahara im Süden und Osten. Die Auseinandersetzung mit fremden Sitten und Bräuchen und die Begegnung mit Einheimischen bringen unterhaltsame und freudvolle Abwechslung. Die ursprünglichen Bewohner des Landes, die Berber, haben sich ihre Traditionen und Lebensweisen weitgehend erhalten und tragen damit wesentlich zu dem farbenfrohen Gesamtbild Marokkos bei. Alte Königsstädte, farbenfrohe Souks (Märkte) und lebhafte Medinas (Altstädte). Herrschaftliche Paläste, beeindruckende Moscheen und stolze Kasbahs (Burgen): Marokko ist ein Land mit einer langen Tradition und einer blühenden Gegenwart.

Wir entdecken auf leichten Wanderungen im Vorgebirge Wildblumen und sorgfältig angelegte Kulturen am Fusse des Hohen Atlas im „Paradis du Safran“, in der riesigen Fluss-Oase des Draa-Tals und in den Wüstenausläufern der Sahara. Ein weiterer Höhepunkt ist ein dreitägiger Wüstenaufenthalt in einfachen Zeltcamps, betreut vom lokalen Begleitteam mit guten Wüstenkenntnissen, sowie mit Dromedarbegleitung. Ein authentisches Erleben der Sahara mit ihrer endlosen Weite, faszinierenden Landschaftsformen und einer speziellen Pflanzen- und Tierwelt. In den Nächten bietet das Himmelszelt über der Wüste nicht nur zahllose funkelnde Sterne, auch eine sonst kaum so zu beobachtende Milchstrasse, sowie das Erleben der Sternschnuppen.

Webcode: 9007

12 Tage ab CHF 3180.-

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06.02.2023

17.02.2023

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  • 1001 Nacht – zauberhaftes Marrakech
  • Draa-Tal – eine furchtbare Oase mit tausenden von Palmen, Oliven- und Mandelbäumen
  • Wüsten-Biwak und grandioser Sternenhimmel
  • Kostbarer Safran und botanischer Garten im «Paradis du Safran»
Reiseverlauf

1. Tag: Zürich – Marrakesch

Flug mit Edelweiss Air nach Marrakesch, wo wir am Flughafen von unserer lokalen Reisebegleitung erwartet werden. Kurze Fahrt bis an die Stadtmauern der Altstadt von Marrakech. Zu Fuss begeben wir uns durch die Gassen der Altstadt bis zu unserer Unterkunft. Bereits auf diesem kurzen Weg begegnen wir vielen Menschen, erfahren fremde Gerüche, sehen das besondere Licht, bemerken die typische Bauweise - alles ist anders. Nun gilt es zu vertrauen, dass in diesem Gewirr von Gassen irgendwo wirklich die versprochene Oase ist, unser Gästehaus! Das Gepäck wird separat auf einem Gepäckwagen in unseren Riad gebracht. Wir geniessen den ersten Abend bei einem feinen marokkanischem Essen.

2. Tag: Königsstadt Marrakech Stadtbesuch

Nach dem Frühstück treffen wir uns mit unserem Stadtführer für einen Rundgang zu Fuss durch die eindrückliche Altstadt von Marrakesch und einem Besuch im Jardin secret. Möglichkeit zum Mittagessen am Hauptplatz. Anschliessend Rückkehr zum Riad (Gästehaus) durch die Gässchen der Souks mit seinen tausenden von Läden und Handwerkern mit ihrer kunstvollen Arbeiten. Wir freuen uns auf den Abend mit einem Besuch auf dem beleuchteten Platz Djemma el Fna.

3. Tag: Marrakech - Tizi n'Tichka - Ouarzazate - Agdz

Nach dem Frühstück verlassen wir Marrakech in südlicher Richtung und erreichen dabei die ersten Ausläufer des Hohen Atlas, die rote Erde bei Ait Ourir. Auf unserer Fahrt begegnen wir Eselskarren und unser Blick erfasst kleine Dörfer, knorrige Olivenbäume und terrassenartige kleine Oasen an den Berghängen. Mit dem Tizi n`Tichka (2260m) überqueren wir den Hauptpassübergang des Atlasgebirges und erhalten freien Ausblick Richtung Süden; in weiter Ferne die Hügelzüge des Antiatlas. Über Ouarzazate fahren wir auf guter Strasse nach Agdz, unser nächster Etappenort am Anfang des Draa-Tales. Am Rande des grossen Palmenhains finden wir Unterkunft im «Rose du Sable», einem einfachen Gästehaus in ruhiger Lage. Das Haus wurde von einheimischen Handwerkern mit lokalen Materialien gebaut. Auf einem Spaziergang im Palmenhain lernen wir die nähere Umgebung kennen. Terrasse und Innenhof laden zum Verweilen ein.

4. Tag: Agdz - Draa-Tal - Zagora

Das Draa-Tal ist eine riesige fruchtbare Oase mit tausenden Dattelpalmen, Pflanzengärtnereien mit Tontöpfen aller Grössen, Olivenhainen, Mandelbäumen und Kleinfelderwirtschaft – ein grünes Band, das sich entlang des Flusses Draa schlängelt. Hoch aufragende Kasbahs, Dörfer mit Lehmbauten, am Horizont die Plateauabbrüche des Djebel Sarhro - ein Morgenlandtraum, eine zur Realität gewordenen Fantasie! Wir nehmen ein anderes Licht wahr, die Luft hat sich verändert, rote Erde und Kakteen prägen das Bild, im Übergang des fruchtbaren Grüns zur trockenen Umgebung mit markanten Steinen und Felsformationen. Wir verlassen die lärmige Strasse mit ihren Eselskarren, Töfflis und Lastwagen für einen Spaziergang im Halbschatten des Palmenhaines entlang der Bewässerungskanäle. Der nahende Süden macht sich bemerkbar mit höheren Temperaturen, ab und zu sehen wir Hennafelder, alte Lehmhäuser stehen im Kontrast zu neueren Gebäuden aus Beton. Gegen Abend erreichen wir Zagora, Ausganspunkt und letzte Station für Reisen in die Wüste Sahara. Das «Riad Lamane», ein prachtvoller Gebäudekomplex mit tropischer Gartenlandschaft, erweist sich wie ein Garten Eden…. Und sein Swimmingpool lädt zu einem erfrischenden Bad ein vor unserem kommenden Aufenthalt in der Wüste.

5. Tag: Zagora

Wir entdecken das Städtchen Zagora, früher Ausgangsort der Karawanen zur 26-tägigen Reise durch die Sahara nach Timbuktu. Heute ein Marktflecken am Draa-Ufer in einer Dattelpalmoase gelegen. Wir wandern in einem Palmenhain oder haben die Möglichkeit auf den Jebel Zagora zu steigen. Der Ksar d‘Amzrou ist bekannt für die handwerkliche Herstellung von Silberschmuck. Dieser Tag in Zagora kann wahlweise auch in unserem Hotel «Riad Lamane» in seinen wunderschönen Anlagen zum Geniessen verbracht werden.

6. Tag: Zagora - M'Hamid - Chegaga

Unser Wüsten-Abenteuer beginnt mit der Fahrt nach Tamegroute, ein kleines Dorf mit einer alten Bibliothek und Töpfereien, die bekannt sind für ihr «Tamegroute-Grün». In Mhamid steigen wir auf geländegängige Fahrzeuge um zur Weiterfahrt auf einer Piste durch die Wüste Sahara mit vereinzelten Palmen und grandiosen Ausblicken über eine endlos weite, faszinierende Landschaft. Die Vegetation ist karg, einzelne Tamariskenbäume, Akazien und kleine Palmengruppen stehen markant zwischen Sanddünen und ergeben prächtige Fotomotive, besonders in den sich verändernden Farben des nahenden Sonnenuntergangs. Wir erreichen am Abend unser Wüsten-Biwak mitten in den Sanddünen. Nach dem Abendessen sitzen wir am Feuer und bewundern den grandiosen Sternenhimmel. Eine unvergessliche Erfahrung!

7. Tag: Mitten im Wüstenmeer

Erwachen mit Sonnenaufgang in den Sanddünen der Sahara! Das Licht wird stärker und die wechselnden Farben bieten unvergessliche Ausblicke. Die wohlige Wärme der Sonne lädt zum Frühstück ein, liebevoll zubereitet durch unser einheimisches Begleitteam. Vor der grossen Hitze der glühenden Sonne brechen wir zu unserer Wüstenwanderung auf. Dromedare begleiten uns nun und wir fühlen uns fast wie auf einer kleinen Karawanenreise… Tierspuren im Sand zeigen eine Vielfalt der Wüstenfauna auf, welche man nicht erwarten würde. Die Vegetation wird sehr spärlich und Grasbüschel sind immer willkommen für unsere Begleittiere. Wer Lust hat kann umsteigen auf’s Wüstenschiff - ein herrliches Erlebnis auf den langsam schreitenden Dromedaren schaukelnd die Landschaften der Sahara geniessen zu können!

Die heisseste Zeit des Tages ruhen wir im Schatten - wir haben Zeit, trinken Wasser, begleitet von Dörrfrüchten und Nüssen. Wir besteigen die grösste Sanddüne und ein wundervoller Ausblick auf das grosse Wüstenmeer ist die Belohnung. Wir kehren zurück zu unserem Zeltlager und geniessen eine verdiente Siesta.Gegen Abend steigen wir auf die nahe Düne und geniessen den unvergesslichen Sonnenuntergang.

8. Tag: Wüste Chegaga - Foum z'Guid - Tamdaght

Wir geniessen einen weiteren erwachenden Morgen in einer unvergesslichen Landschaft. Ein letztes Frühstück in der Wüste. Wir steigen um vom Dromedar auf die Geländewagen, die an den Rand der Wüste bringen, der Zivilisation entgegen. Wir verlassen die Sandwüste Sahara beim Dorf Foum Zguid und unsere Reise führt nordwärts über Tazenakht nach Tamdaght. Am Nachmittag besuchen wir das Dorf Ait Ben Haddou, wenn das Licht sanft die Hügel einhüllt. Das malerische Ait Ben Haddou ist ein befestigtes Dorf, ein sogenanntes Ksar, am Fuss des Hohen Atlas (UNESCO-Weltkulturerbe) und diente in der Vergangenheit schon oft als Filmkulisse.

9. Tag: Tamdaght

Heute ein Tag um die Umgebung von Tamdaght zu erkunden: Ein Spaziergang führt uns durch die oasenartige Kleinfelderwirtschaft im Halbschatten von Feigenbaum, Granatapfelbaum, Mandelbaum, Weissdornbüschen, Silberpappel, Tamarisken und blühendem Oleander. Wir begegnen auf den Feldern arbeitenden Menschen, oft Frauen, die Luzerne als Futterpflanze für ihre Maultiere holen und entdecken Anpflanzungen von Henna, Minze und anderen Kräutern. Die Pflanzenwelt, die Vogelstimmen – oft auch die der Nachtigall – und die Düfte des üppigen Grüns mit Farbtupfern der lila Wildgladiolen erfreuen unsere Sinne.

10. Tag: Tamdaght - Tichka - Marrakesch

Durch das Ounila Tal mit fantastischen Ausblicken auf kleine Flussoasen im Talgrund und Felszügen mit kleinen Bergdörfern geht’s nordwärts dem Gebirge des Hohen Atlas entgegen. Vielfarbige Erde und bei zunehmender Höhe grüne Bäume unter dem blauen Horizont ergeben eine herrliche, wilde Landschaft. Unterwegs besuchen wir die Residenz von Telouet, eine teilweise verfallende Lehmkasbah arabischer Architektur mit herrlichen Innenräumen und märchenhaften Verzierungen. Richtung Marrakech über den Tizi n’Tichka Pass erleben wir nochmals die Landschaft des Hohen Atlas. Dörfer, Olivenhaine und sorgfältig gepflegte gründe Felder lassen uns die Nähe der «roten Perle» erahnen. Ankunft mit den ersten Palmen bringt uns zurück in das bunte Treiben von Marrakesch und in unser Gästehaus in der Medina.

11. Tag: Marrakesch Besuch im "Paradis du Safran" (Ourika-Tal)

Nach dem Frühstück verlassen wir die Stadt südwärts und fahren in Richtung des fruchtbaren Ourika-Tals. Am Fusse des Hohen Atlas besuchen wir das «Paradis du Safran» und begegnen dabei Christine Ferrari, die vor Jahren die Schweiz verliess, um sich fortan im Maghreb dem Anbau des kostbaren Safrans zu widmen und einen wunderbaren botanischen Garten aufzubauen. Wir lernen diverse tropische und subtropische Pflanzen kennen, erleben den Barfusspfad und erfrischen uns mit pflanzlichen Fussbädern. Am Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Marrakech. Der Abend steht zur freien Verfügung.

12. Tag: Rückflug nach Zürich

Nach dem Frühstück in unserem prächtigen Riad verlassen wir das Gästehaus. Dann geht’s zu Fuss vom Riad zu unserem Minibus und Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Zürich.

 

  • Linienflüge Zürich – Marrakesch – Zürich
  • Unterkunft in einfachen, landesüblichen Hotels
  • 2 Nächte in einem Wüsten-Biwak
  • Frühstück
  • 9 Mittagessen/Picknick und 9 Abendessen
  • Transfers mit Minibus und Geländewagen
  • Fachliche Leitung ab/bis Marrakesch

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