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Diese Reise führt in eines der schönsten ruralen Gebiete der Toskana. Das Orcia-Tal bezaubert mit sanften Hügeln, lieblichen Zypressenalleen, alten Bauernhäusern und historischen Dörfern. Im Frühjahr leben hier Blauracke, Triel, Wiesenweihe, Rotkopfwürger und weitere mediterrane Vogelarten. In Umbrien tauchen wir in die spirituelle Welt von San Francesco de Assisi ein, die tief mit der Vogelwelt verbunden ist. In den Bergen des Apennins suchen wir die Blaumerle, den Steinrötel, den Lannerfalken und den Steinadler. Dabei übernachten wir in typisch italienischen Agriturismi. Dies ist die perfekte Reise, für Reisende, die sowohl Vogelbeobachtungen als auch die Erkundung kultureller Schätze geniessen.

Webcode: 9225

8 Tage ab CHF 2280.-

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06.05.2023

13.05.2023

ab CHF 2280

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- Die traumhaften Landschaften des Orcia-Tals (UNESCO Welterbe)

- Die bunte Vogelwelt, zwischen den lehmhaltigen Hügeln der "Biancane" in der Crete Senesi.

- Die Fresken des Malers Giotto in der Basilika von San Francesco D' Assisi, insbesondere die Darstellung der "Vogelpredigt".

- Die spektakulären Täler von Castelluccio di Norcia, im Nationalpark Monti Sibillini.

Reiseverlauf

Tag.1 – Ankunft und Transfer nach San Quirico D'Orcia (Siena)

Ankunft am Hauptbahnhof von Florenz und Transfer mit dem Bus nach San Quirico D'Orcia (ca. 2 Std. Fahrt), wo wir am späten Nachmittag unser Hotel erreichen werden. Auf der Fahrt überqueren wir mit dem Bus eine der schönste Landschaften Italiens, ein erster Vorgeschmack auf unsere Reise. Am Abend gibt es schon die Möglichkeit den Gesängen der Nachtvögel wie dem Ziegenmelker und der Zwergohreule zu lauschen.

Tag. 2 – Die “Crete Senesi“

„Crete Senesi“ heißen die Lehmhügellandschaften bei Siena. Sie wurden im Mittelalter aufgrund ihrer typischen Beschaffenheit, also des extrem lehmhaltigen Bodens auf dem keine Vegetation wächst, als Wüste bezeichnet. Diese Besonderheit ist das Ergebnis der geologischen Geschichte des Gebiets und der jahrhundertelangen Nutzung des Bodens durch Landwirtschaft und Weidewirtschaft. Neben der spektakulären Aussicht werden wir interessante ornithologische Beobachtungen machen, wie Heidelerche, Grauammer, Bartgrasmücke, Bienenfresser, Wiedehopf, Wiesenweihe, Schwarzkehlchen, Neuntöter und Rotkopfwürger.

Zusätzlich besuchen wir das Benediktinerkloster Monte Oliveto Maggiore, das sich inmitten der „Crete“ befindet, mit seinem schönen Kreuzgang und den Fresken der Maler Signorelli und Sodoma aus dem 15 und 16. Jahrhundert über das Leben des Heiligen Benedikt.

Tag. 3 – La Val D´Orcia

Das Orcia-Tal gilt als eines der eindrucksvollsten Gebiete Mittelitaliens. Die Pilger des Mittelalters nannten es "das Meer aus Ton", im Vergleich zur Crete ist die Landschaft des Val d'Orcia mit ihren weiten Tälern und runden Hügeln harmonischer und runder. Seit 2004 steht es als Kulturlandschaft auf der Liste des UNESCO-Welterbes. An diesem Tag unternehmen wir kurze Wanderungen für ornithologische Beobachtungen auf den typischen Schotterstraßen zwischen den Dörfern Pienza und Bagno Vignoni; Rotkopfwürger, Wiesenweihe, Schlangenadler, Blauracke sind zu erwarten. Wir erkunden auch die Ufer der Nebenflüsse des Orcia-Flusses auf der Suche nach dem Triel, der hier regelmäßig nistet. Wir besuchen auch Pienza, für Kunstliebhaber die ideale Stadt der Renaissance. Der Name lässt sich nämlich auf Papst Pius den Zweiten zurückführen, der die Stadt erbauen ließ. Außerdem ist der weltberühmte Schafskäse Formaggio Pecorino hier zuhause.

Tag. 5 – Transfer nach Umbrien durch das Val di Chiana

Wir verlassen die Toskana, um nach Umbrien zu fahren. Unterwegs halten wir an zwei wichtigen Seen, die an der Grenze zwischen den beiden Regionen liegen und sich hervorragend zur Vogelbeobachtung eignen. Der erste ist der Montepulciano-See im Val di Chiana, der zu einem großen Teil ein Naturschutzgebiet ist, das ein wertvolles Mosaik von Feuchtgebieten von großer Bedeutung für die Natur schützt. Wir werden zu Fuß und mit dem Bus Beobachtungspunkte rund um den See erreichen, um den Purpurreiher, die Beutelmeise, die Seidensänger und weitere verschiedene Rohrsänger zu beobachten. Unser zweiter Zwischenstopp ist der Trasimeno-See, in der Nähe von Perugia, der größte See Mittelitaliens, wo es nicht schwer sein wird, den Zwergtaucher, den Haubentaucher und andere Vögel zu finden, die den See frequentieren.

Tag. 6 – Assisi und der Heilige Franziskus

Assisi ist ein wichtiges historisches und künstlerisches Zentrum. Die Stadt und ihre Gegend sind sehr eng mit dem Leben von San Francesco D´Assisi (dem heiligen Franziskus von Assisi) verbunden. Im Tal neben Assisi befindet sich der Ort, an dem eine der bekanntesten Legenden über Franz von Assisi stattgefunden haben soll: Die Vogelpredigt, deren Darstellung auf einem Fresko von Giotto di Bondone in der Basilika San Francesco zu bewundern ist.

Am Vormittag besichtigen wir die Stadt und ihre Basilika, am Nachmittag gehen wir auf den Monte Subasio, den Berg von Assisi, wo wir zahlreiche Vogelarten beobachten können, wie z.B. Schlangenadler, Bienenfresser, Wiedehopf, Samtkopf-Grasmücke und viele weitere. Unterwegs halten wir auch an der Stelle, an der Franziskus der Überlieferung nach seine berühmte Vogelpredigt gehalten hat.

Tag. 7 – Die beeindruckenden “Monti Sibillini”

Heute widmen wir uns der Vogelbeobachtung in den schönsten Bergen des Apennins, im Nationalpark Monti Sibillini. Wir werden vor allem das Gebiet von Castelluccio di Norcia erkunden, das am spektakulärsten ist. Aus naturwissenschaftlicher Sicht bestehen diese Gipfel aus Bergwiesen und felsigen Hängen von unschätzbarem Wert; unterschiedliche wilde Orchideen-Arten wachsen hier und blühen ab Mitte Mai. Einige Steinadlerpaare nisten im Park und es ist nicht schwer, sie beim Überfliegen zu beobachten. Blaumerle, Steinrötel, Uhu, Lannerfalke, und Gänsegeier sind einige Vogelarten, die möglicherweise zu entdecken sind.

Wenn noch Zeit ist, halten wir auf unsere Rückfahrt in Spoleto, um die umbrische Stadt zu besichtigen.

7. Tag: “Monti Sibillini”

Heute widmen wir uns der Vogelbeobachtung in den schönsten Bergen des Apennins, im Nationalpark Monti Sibillini.

8. Tag: Rückfahrt: Assisi – Florenz- Zürich

Transfer nach Florenz (ca.2:30 Std. Fahrt). Unbegleitete Rückfahrt nach Zürich.

 

  • Bahnfahrt Zürich HB - Florenz - Zürich HB, 2. Klasse
  • Unterkunft in landestypischen Agriturismi
  • Frühstück und Abendessen in Agriturismi
  • Mittagessen in Picknickform
  • Privatbus für Transfers und Ausflüge
  • Eintritte und Bewilligungen
  • Fachliche und lokale Leitung Serena Conforte
  • 5% für Umweltschutzprojekte der Pro Natura

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