Wenn man wie ich in die Polarnacht hineingeboren wird, sehnt man sich nach Farben. Meine Kindheit ist jedoch durch die üppige Natur der Ukraine geprägt.
Beim Malen vergass ich die Zeit und somit wurde Kunst zu einer aktiven Meditation. Heutzutage ist es ein wahrer Luxus im schnelllebigen Alltag, sich die Zeit für das Betrachten, Innenhalten zu nehmen und den Augenblick im Bild festzuhalten. In den Bildern fängt jeder nicht nur einen ganz persönlichen Moment ein, sondern auch seine Interpretation davon. Das ist stets ein heiteres und fast immer ein überraschendes Abenteuer.
Seit 2006 bringe ich in diesem Beruf Menschen und Geschichten zusammen. Meine Malutensilien gehören immer in den Reisekoffer hin. Kein Wunder! Wenn man durch die endemischen Wälder der Kanaren wandert oder auf der Orchideen-Fotojagd auf dem Jakobsweg unterwegs ist, will man all die wundervollen Pflanzen porträtieren. Aquarell wurde zu der Lieblingstechnik - ausdrucksvoll, unberechenbar und leuchtend.
Als freischaffende Künstlerin stelle ich auf der Botanik Ausstellungen aus. Mehr Info zu meiner Person auf
www.eremenko-wagener.de